Presse / press


Lokalkompass Essen Werden 15. Dezember 2011

Glanz in der Bude Maria Kliegel am Volkswald

Das Benefiz-Weihnachtskonzert zu Gunsten der Aktion Lichtblicke im Clubheim des TC Am Volkswald stand unter dem Motto „Maria und ihre Glanzlichter“. Es wurde eine runde Sache, bot musikalischen und lukullischen Genuss,  eine beeindruckende Spende, die überraschende Anwesenheit von Polit-Prominenz. ...

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Volksblad vom 17. Oktober. 2011

Kliegel hipnotiseer gehoor met tjellospel
TJELLO-UITVOERING (Odeion) met Maria Kliegel en Albie van Schalkwyk (klavier).

HIPNOTISEREND. Dit is hoe die Duitse tjellis Maria Kliegel se uitvoering beskryf kan word. Van die eerste noot in die openingswerk, Zoltan Kodaly se transkripsie van Bach se Prelude en Fuga in E mol majeur, wat diep uit die maag van haar 1730-tjello gekom het, het sy die groot gehoor aan haar voete gehad...

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Saarbrücker Zeitung Nr. 237 12. Oktober 2010

Empfindsamkeitsfragen, gestern und heute,beim SST-Sinfoniekonzert

Ein Genuss, wie sie den so oft gehörten Selbstdarstellungen ihrer männlichen Kollegen zarte Empfindsamkeit entgegensetzte beim SST-Sinfoniekonzert ...
(und rüde dazwischenfuhr, wo es verlangt war). Beeindruckend die intelligente Dramaturgie, mit der sie den introvertierten 2. Satz geradezu zwangsläufig ins dramatische Rezitativ münden ließ ... bü

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NordWest-Zeitung NR. 177 Sonnabend, 31. JuliI 2010

Sphärengleiche Klänge im ehemaligen Landtag

KULTURSOMMER Maria Kliegel und Elsbeth Moser spielen bekannte und seltene klassische Werke

VON CHRISTINA LAMBRECHT

Der Kultursommer macht's möglich: So prall gefüllt mit Musikliebhabern war der Saal im alten Landtag wohl lange nicht, als der Oldenburger Kunstverein Klassik mit Maria Kliegel (Cello) und Elsbeth Moser (Bajan) präsentierte. ....

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Osnabrück, Festival con brio, Neue Osnabrücker Zeitung, 24.4. 2010

Eine feine Schmiede der Kammermusik

Von Ralf Döring Osnabrück/Bad Essen.

Edle Musik in edler Umgebung: Mit einem Konzert des Xyrion Trios um die Cellistin Maria Kliegel im Gobelinsaal des Schlosses Ippenburg ging das Kammermusikfes tival Classic con brio zu Ende. Der sinnlich rauschende Abschluss eines Festivals in einem stürmischen Jahr.
Maria Kliegel und ihre Kolleginnen Nina Tichman (Klavier) und Ida Bieler (Violine) wissen, wie man das Festivalmotto „Liebe und Leidenschaft“ zum Leben erweckt: durch sinnlichen Ton und jenen gemeinsamen Atem, der sich durch langjähriges gemeinsames Musizieren einstellt. So strahlt Schumanns spätes, seiner Frau Clara gewidmetes Klaviertrio d-Moll op. 63 in sinnlichen Farben, klingt Schuberts Trio B-Dur op. 63 in romantisch-intensivem Ton ...


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Osnabrück, Festival con brio, Neue Osnabrücker Zeitung, 23.4. 2010

Wilder Grimm und bitterer Ernst

Von Martina Binnig Bissendorf

... Als Finale erklingt mit der Kölner Hochschulprofessorin Maria Kliegel am Cello und mit Sigfridsson am Flügel die Cello-Sonate von Frédéric Chopin, in deren opulenten Kantilenen Kliegel ihr Cello wie eine behaglich zufriedene Katze schnurren lässt.
Ihr Sound ist auffallend kraftvoll und saftig, und ihr expressives Spiel wirkt völlig unangestrengt. Sigfridsson erweist sich schon im Vorfeld als Gentleman und rückt, als sich der Abstand zwischen beiden als zu groß erweist, einfach mitsamt dem ganzen Flügel näher an Kliegel heran, damit sie nicht noch einmal aufstehen muss: kein Problem für einen Hünen wie ihn. ...

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Bernardino Zappa – Thusday 11th February, 2010 – L’Eco di Bergamo


Good concert for Maria Kliegel and Nina Tichman featuring
Mendelssohn, Strauss and Castelnuovo Tedesco

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Quartetto alla grande con un duo da applausi

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Mönchengladbach, Kaiser—Friedrich—Halle, Rheinische Post 17.01. 2009


Die „Cellissima" hat den Bogen raus

von Gert Holtmeyer
Maria Kliegel, so der berühmte Mstislav Rostropovich, sei die beste Cellistin, die er seit Jacqueline du Pré gehört habe. Wer das dritte Meisterkonzert in der ausverkauften Kaiser—Friedrich—Halle mit Maria Kliegel und und Nina Tichmann (Klavier) miterleben durfte, dürfte ihm wohl kaum widersprechen.

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JOHN BUTTON - The Dominion Post I Monday, 24 November 2008

Cellist provides icing an the cake

This was a highly enjoyable concert, not demanding musically, but full of glorious sounds, delivered with playing of great richness and opulence by soloist and orchestra alike......
Maria Kliegel is a superb cellist and a considerable musician. Playing her Carlo Tononi instrument, she makes a wonderful sound; rich and powerful yet capable of pianissimos of great surety. Her intonation is superb — absolutely rock steady — and her phrasing beautifully balanced. This is quite the finest cello playing we have heard for some time, contributing to a fitting finde to a year of mixed programming but excellent orchestral playing

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Nordwest Zeitung 10.11. 2008

Solo-Cellistin kennt eine Dachluke zum Himmel

von Horst Holtmann
Maria Kliegel und das Staatsorchester ih großen Höhen — Funkensprühender „Wilhelm Tell"
Das Cello, so sagen es die Cellisten, hat sein Zuhause im Erdgeschoss des Streicher-Hauses. Aber die Cellisten kennen die Treppe in die oberen Etagen, und - ja, wirklich - sie wissen sogar um eine Dachluke zum Himmel. Mindestens vor diesem Ausguck stehen Maria Kliegel und das Oldenburgische Staatsorchester unter Alexander Rumpf, wenn sie im 2. Sinfoniekonzert in der WeserEms-Halle das Werk von 1986 von Alfred Schnittke in solche Höhen schrauben.......

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Südkurier Waldshut 04.11. 2008

Weltklasse im Schloss
Konzert mit Maria Kliegel und - Nina Tichmann in Bonndorf


Von GERD SCHEUBLE
Interpretinnen von Weltniveau im Bonndorfer Schloss: Cellistin Maria Kliegel und die amerikanische Pianistin Nina Tichmann (rechts).
Das Publikum im Bonndorfer Schloss war aus dem Häuschen: Kein Wunder angesichts von zwei bestechenden Interpretinnen, der Violincellistin Maria Kliegel („Grande Dame des Violincellospiels") und der Pianistin Nina Tichmann („die Debuse-Spielerin unserer Zeit"). Das Konzertprogramm hob sich wohltuend vom sonst üblichen Rahmen ab. Kompositionen von Zoltán Kodály, Igor Strawinsky und dann sogar noch von Astor Piazolla, dem Meister des tango nuovo: Das ist in dieser Zusammensetzung nicht oft zu erleben. Selbst Franz Schuberts Sonate a-moll „Arpegione" rundete den Spannungsbogen des fulminant mit Astor Paizzollas „Le Grand Tang" endenden Konzertabends weiter ab.

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Badische Zeintung Bonndorf 04.11.2008

Folklore ernst genommen
Cellistin Maria Kliegel und Pianistin Nina Tichman gastieren in Schloss Bonndorf


VON GERHARD WIESE
Mit einem Programm, in dem sich Poetisches mit Folkloristischem verband, beeindruckten die Cellistin Maria Kliegel und die Pianistin Nina Tichman ihr Publikum im Festsaal des Bonndorfer Schlosses. Dabei stand bei vielen der Werke das Aufeinander- treffen von „ernster" und volkstümlicher Musik im Vordergrund. ....

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Villa Hügel, WAZ, 8. April 2008

Blumen für Musiker und Publikum

Festkonzert zum 50. Geburtstag des Folkwang Kammerorchesters auf Villa Hügel mit Maria Kliegel und Nina Tichman. Kulturstaatssekretär verspricht mehr Geld

... Beim Spielen hält sie Kontakt zu Dirigent und Orchester. Instrument und Körper werden dabei eins. Kliegels Ton kann auch rau sein, sie spielt mit vollem Einsatz. Da ist nichts sentimental oder unnötig intim, sondern durchdacht, ...

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Oberhausener Festival, NRZ, 11. März 2008

Kraft ohne Kraftmeierei

Konzert. Beim vorletzten Konzert des 1. Oberhausener Festivals rund ums Klavier begeisterte Cellistin Maria Kliegel mit Pianist Francesco Piemontesi.

... Worin liegt eigentlich das Faszinosum in Maria Kliegels Spiel, das, was einen schon in den ersten Solotakten der Beethoven-Sonate elektrisiert? Über makellose Technik verfügen auch andere, aber nur wenigen gelingt eine so vollkommene Synthese von Bewusstheit und Intuition, ...

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Oberhausener Festival, WAZ, 10. März 2008

Balsam für die „Celloseele“

Klavierfestival des Künstlerfördervereins: Maria Kliegel und ihr Begleiter Francesco Piemontesi werden im Ebertbad begeistert gefeiert

Es war ein Juwel des 1. Oberhausener Festivals rund ums Klavier: die Matinee mit der „Cellissima“ Maria Kliegel und ihrem Klavierbegleiter Francesco Piemontesi aus der Schweiz. Nicht nur, dass sie im Ebertbad elektrisierende Interpretationen der Repertoirepfeiler A-Dur-Sonate von Beethoven und F-Dur-Sonate von Brahms hinlegten, sie wussten auch ...

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NSD, 12. Oktober 2007

Musikalisk magi med Kliegel

Tordagskvällens Konsert med Norrbottens kammarorkester inleddes med Hans-Ola Ericssons nyskrivna verk Sub specie aeternitatis, ett 30 minuter längt verk med variationer och lamento för piano, ...

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Bonn

Ein Flirt mit dem Publikum

Für ihren Kammermusikabend im Beethovenhaus hatten die beiden Professorinnen der Kölner Musikhochschule, Maria Kliegel (Cello) und Nina Tichman (Klavier) ein außergewöhnliches und vielseitiges Programm ausgesucht. Wer kennt schon die Cellosonate „Dedication“ des 1959 in Estland geborenen Erkki-Sven Tüür? ...

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Essen, WAZ, 31. Januar 2007

Star-Cellistin betört mit Schnittkes Klangwelten

Maria Kliegel und die Wuppertaler Sinfoniker

Die Cellistin Maria Kliegel und das Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung seines GMD Toshiyuki Kamioka waren jetzt in der Philharmonie mit Alfred Schnittkes Cellokonzert Nr. 1 zu erleben und begeisterten ihr Publikum.

Maria Kliegel ist für dieses aufregende Konzert mit seinen vielen Stilen und Ankängen an alte und neue Musik, mit seinen Effekten und Raffinessen schlichtweg prädestiniert. Auf ihrem kostbaren Stradivari-Cello von 1693 zaubert sie betörende Klänge, spielt mit Farbgebungen und Emotionen, nimmt mit dem Orchester feine Dialoge auf, spielt sich virtuos in den Vordergrund und geht mit unter im beinahe sakralen Pianissimo.

1990, als Alfred Schnittke die Einspielung durch Maria Kliegel gehört hatte, war er davon so begeistert, dass er diese Interpretation als Referenzeinspielung ansah. Aufführung in der Philharmonie, 16 Jahre später, übte ebenfalls ihren Zauber aus.

Umrahmt wurde das Konzert von zwei Berlioz-Werken, der Ouvertüre "Le carnaval romain" und der "Symphonie fantastique", beide konturenscharf, selten mitreißend gespielt. Der Dirigent und frühere Essener Kapellmeister, ein Energiebündel erster Klasse, holte aus seinen Musikern alles heraus. Wunderbare Träume, heftige Leidenschaften wurden Klang. Den March zum Richtplatz erlebte man als teuflisch gekonnt, einpeitschenden Umzug. Fein, wie die "Idée fixe" Ton wurde. Toll das Schlagzeug, durchdringend in der Wirkung das "Dies irae" der Blechbläser, kostbar all die delikaten Nuancen der Streicher. Kurzum: Eine fantastische Interpretation einer fantastischen Sinfonie.


Wuppertal, WZ WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 22. Januar 2007

Sinfoniker zwischen Wahn und Traum

Spannendes fünftes Sinfoniekonzert: In der Stadthalle erlebten die städtischen Musiker gestern ein Wechselbad der Gefühle. Als Gast begeisterte die Cellistin Maria Kliegel.

Von Hartmut Sassenhausen

Sinfoniker zwischen Wahn und Traum Spannendes fünftes Sinfoniekonzert: In der Stadthalle erlebten die städtischen Musiker gestern ein Wechselbad der Gefühle. Als Gast begeisterte die Cellistin Maria Kliegel. Von Hartmut Sassenhausen Als Hector Berlioz 1827 zum ersten Mal die irische Schauspielerin Harriet Smithson sah, war es um ihn geschehen. Ihre Kaltherzigkeit ließ ihn jedoch verzweifeln. Wie im Delirium soll er monatelang in den Straßen umher gehirrt sein. Schließlich fasste er 1830 diese Erfahrungen in orchestrale Töne: Die „Symphonie fantastique“ war geboren. Und wie das Leben so spielt: Einerseits endet dieses epochale Werk mit einem Hexensabbat, andererseits heirateten beide doch 1833. Spielfreude beim „römischen Karneval“ Mit dieser Geschichte starteten Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka und das Sinfonieorchester Wuppertal in der Stadthalle gestern ins neue Jahr und sorgten für ein spannendes fünftes Sinfoniekonzert. Durch den präzisen und jederzeit fein ausbalancierten Orchesterklang konnten die Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen. Unter Kamiokas emotionalem, umsichtigem Dirigat durften sie romantische Seelenwallungen, melancholische Träumerei, Wahnvorstellungen im Opiumrausch und dämonische Ausschweifungen nachempfinden. Hier wie auch bei Berlioz’ „Le carneval romain“ (römischer Karneval) sprühten die städtischen Sinfoniker nur so vor Spielfreude. Die federnden Rhythmen und kapriziöse Heiterkeit setzten sie mustergültig um. Zudem harmonierten Orchester und Kamioka bei Alfred Schnittkes etwa 20 Jahre altem ersten Cellokonzert vorzüglich mit der Cellistin Maria Kliegel. Die orchestrale Klanggewalt mit ihren scharfen Dissonanzgefügen, gebrochenen Blech−Chorälen oder ideenreichen subversiven Momenten korrespondierte und kontrastierte mit Kliegels ausgelotetem, idiomatischem Spiel. Mit großer Intensität und einem enormen klanglichen Spürsinn meisterte sie bravourös ihren streckenweise vertrackten und hochvirtuosen Part.


Edewecht, NORDWEST-ZEITUNG, 22. November 2006

Publikum fordert eine Zugabe nach der anderen

Das Starduo Maria Kliegel und Nina Tichman begeistern das Edewechter Publikum

Das außergewöhnliche Konzert fand in der Christuskirche statt. Die Gäste bedankten sich mit nicht enden wollenden Ovationen....

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Erftstadt-Konradsheim, KÖLNER STADT ANZEIGER,  13. November 2006

Herz und Sinne gefangen

Der 14. Abend im Erftkreiszyklus war der hohen Kunst der Cello-Kammermusik vorbehalten.

Von Claudia Valder-Knechtges

Erftstadt-Konradsheim – Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Maria Kliegel (Cello) und ihre Klavier-Partnerin Nina Tichman sind seit vielen Jahren Professorinnen an der Kölner Musikhochschule, zugleich aber international tätige und hoch renommierte Solistinnen, dazu ein bestens eingespieltes Kammermusik-Team.

Ihr umjubelter Abend auf Burg Konradsheim war eine gelungene Mischung aus verschiedensten Elementen: Zu Beginn wurde dem – neben Mozart – zweiten großen Jubilar des Jahres die Ehre erwiesen: Robert Schumann, dessen „Fünf stücke im Volkston“ op.102 zu Herzen gingen und das herrliche Cello zum klanglichen Blühen brachten.

Spannung

Maria Kliegel spielt mit einer Intensität des Ausdrucks, sie packt die Hörer und lässt sie bis zum Schlussakkord nicht los. Nina Tichman ist eine Pianistin von hohen Graden, die sich elegant einfügt und gerade dadurch vornehme Zurückhaltung ihr Niveau zu erkennen gibt. Alfred Schnittke, der vor einigen Jahren verstorbene wolgadeutsche Komponist, ist mit seinen Cellosonaten bei Maria Kliegel in den besten Händen.

Die Sonate von fast einer halben stunde Dauer fordert die Hörer heraus – gemütlich und eingängig war das nicht, aber ein rundum überzeugendes, dicht musiziertes Beispiel moderner Musik, die ergreifen konnte und in ihrer Explosivität (Presto) und in ihrer gedehnten Spannung gleichermaßen Herz und sinne gefangen nahm. Nach der Pause wurde das Publikum mit einem „Schmankerl“ für die geduld belohnt, mit der es das sperrige Werk gewürdigt hatte: Castelnuovo-Tedesco hat eine spritzige Phantasie „Figaro“ über Themen aus Rossinis Barbier geschrieben, bei der virtuose Kabinettstückchen, ohne salonmäßig verflacht zu sein, die komische und fröhliche Stimmung der Oper transportieren.

Ohne Anspruch

Es folgte auf dieses pfiffige Werkchen Richard Strauss´ Cello-Sonate, ein ausladender Programm-Beitrag, der durch weitschweifiges Fabulieren gekennzeichnet ist und die Ohren umschmeichelt, ohne viel zu fordern, der an den Zuhörer abperlt, ohne sonderlich zu berühren oder gar aufzuwühlen. Die ist kein Fehler der grandiosen Interpretinnen, sondern ein Merkmal des typischen Frühwerks, das 1882 entstand und vom Personalstil des späteren Strauß noch weit entfernt ist.

Drei Zugaben gab es zum Schluss: ein Janacek-Märchen, die beliebte „Sicilienne“ von Fauré und ein Nocturne von Chopin ließen die Zuhörer wiederum den klanglichen Schmelz des Cellos und die pianistische Delikatesse von Nina Tichman genießen. Ein Abend der höchsten Musikansprüchen gerecht wurde.


Kronberg, TAUNUS ZEITUNG, 22.09.2006

Cello und Flügel bringen Harmonie

Die Romantik in all ihren Facetten stand jetzt im Mittelpunkt des Konzertabends mit Maria Kliegel (Violoncello) und Nina Tichman (Klavier) in der Johanniskirche. Das Konzert war der Auftakt zu insgesamt vier Konzerten, die in dieser Woche von den weltweit gefeierten Cellisten Maria Kliegel, Frans Helmerson und Gary Hoffmann im Rahmen der Cello Meisterkurse der Kronberg Academy gegeben werden...

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Maria Kliegel Recital in Korea – Review of Audience

It is very important for player to be praised by professional critics. But, it is also very pleasing and worthy for artist to give such a deep impression to the audience who are people not-related to music that they expressed so passionately how they felt about the concert. (Christina’s thought)

These are the reviews of audience on Maria Kliegel's First Recital in Korea which was held with Pianist Jan Gottlieb Jiracek on September 29 at HoAm Art Hall in Seoul, Korea. Never did I dream that so many people would write their review all of which is so long!

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Ludwigsburger Schlossfestspiele, STUTTGARTER ZEITUNG, 16.09.2006

Schumann im "Volkston"

Die Cellistin Maria Kliegel im Ludwigsburger Ordenssaal

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Ludwigsburger Schlossfestspiele, BIETIGHEIMER ZEITUNG, 16.09.2006

Beredtes Spiel voller Spannung

Kammermusikalischer Hochgenuss mit Celistin Maria Kliegel und Pianistin Nina Tichman in Ludwigsburg

„Kammermusik ist für mich pure Inspiration und wirkt wie prickelnder Champagner.“ Ein Glücksfall, wenn das nicht nur die Künstlerin so empfindet, sondern wenn sich, dieses Prickeln auch auf das Publikum überträgt, wenn die Zuhörer der von Maria Kliegels Spiel ausgehenden elektrisierenden Spannung fast schon wehrlos ausgeliefert sind. So geschehen am Freitagabend im Ludwigsburger Ordenssaal beim Konzert der weltweit gefeierten Cellistin und ihrer in allen Belangen ebenbürtigen Klavierpartnerin Nina Tichman.

Dabei gingen die beiden Künstlerinnen keineswegs mit reinem Schönklang auf Schmusekurs mit dem Publikum. Vielmehr erweckten ihr energisches Zupacken sowie ihr uneitles und dabei doch von außerordentlicher Ausdrucksintensität geprägtes Spiel den Eindruck, als betrete man selbst in den bekannten Werken dieses Abends musikalisches Neuland. Die Klarheit, mit der Maria Kliegels Cello sprach und das gleichermaßen beredte wie ideenreiche Spiel Nina Tichmans spiegelten nicht nur den Enthusiasmus wieder, mit dem beide Künstlerinnen zu Werke gingen; sie vermittelten auch ein tiefes Werkverständnis, das zum Teil bislang ungehörtes an die Oberfläche beförderte.

Das begeisterte Publikum entließ die sichtlich gerührten Künstlerinnen erst nach drei Zugaben. Schade nur, dass zum Ende der Festspielsaison verhältnismäßig wenige Zuhörer diesen kammermusikalischen Hochkaräter verfolgten, der mit Sicherheit zu den besonders herausragenden Kammermusikkonzerten dieses Festspielsommers gehörte.

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Ludwigsburger Schlossfestspiele, LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG, 16.09.2006

Mit Melodien alter Meister Zuhörer in Bann gezogen

Maria Kliegel und Nina Tichman im Ordenssaal

Mit einem reizvollen Programm haben die Cellisten Maria Kliegel und die Pianistin Nina Tichman im Ordenssaal gleich vom ersten Ton an ihre Zuhörer in ihren Bann gezogen.

Die beiden Stücke der Jubilare des Jahres – Robert Schumanns fünf Stücke im Volkston (op. 102) und Dmitrij Schostakowitschs Sonate für Cello und Klavier d-Moll (op. 40) – verbinden das Bemühen um vergleichsweise einfache Strukturen mit viel klanglicher Raffinesse.

In der sensiblen wiedergabe durch die beiden sympathischen Musikerinnen fanden sie die begeisterte Zustimmung des Publikums. Diese wurde auch den virtuos und mit viel Humor vorgetragenen  „Figaro“-Transkriptionen nach Themen von Rossini von Mario Castelnuovo-Tedesco zuteil. 

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Poole, THE TELEGRAPH, Tuesday, 7th February 2006

REVIEW: Smoochy marimba and big-band swing

"...John Tavener's "The Protecting Veil", first introduced at the 1989 Proms and now viewed as a contemporary classic, perhaps gives the orchestra less to do and rather longer to do it in, but the cello soloist Maria Kliegel sustained its meditative calm and projected the melismas of her long incantatory lines eloquently..."


Poole, THE GUARDIAN, 6th February 2006

The purpose of the Encore project, a joint initiative...

"...The »classic« was John Tavener's The Protecting Veil, sounding as interminably sanctimonious as ever, though the fine solo cellist Maria Kliegel generated the right kind of reverential intensity..."

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